Das „CE-Assessment-Model“ basiert darauf, den Anwendungsbereich von verfügbaren physikalischen Tests durch Rechenmodelle zu bestimmen. Die Fensterhersteller können damit dann durch Eingabe der Konstruktionsdaten überprüfen, ob seine Konstruktion noch durch verfügbare CE-Testresultate abgedeckt ist ohne dazu jeweils eigene physikalische Tests durchführen zu müssen.
Die folgende Grafik verdeutlicht diese Überlegungen:
Das ECWINS-Projekt ist als Forschungsprojekt angelegt. Die beteiligten wissenschaftlichen Institute sollen ermitteln, für welche Eigenschaften derartige Kalkulationsmodelle möglich sind, um dadurch physikalisch Testläufe zu vermeiden.
Als weiterer wesentliche Vorteil soll es durch das „CE-Assessment-Model“ möglich sein, die Auswirkungen von Änderungen an Konstruktion und Design unmittelbar abschätzen zu können. Dies kann dazu beitragen, dass gerade handwerkliche Betriebe individuelle und besonders funktionelle Fenstertypen entwickeln können, ohne diese aufwändig durch Tests belegen zu müssen.